Wir sind es gewohnt, Josef als Zimmermann zu betrachten. War er das wirklich? Viel treffender ist die deutsche Übersetzung des griechischen Wortes „tekton" mit „Bauhandwerker". Am Festtag des heiligen Josef wollen wir die Heilige Schrift und unser Leben aus dieser Perspektive betrachten und viele Entdeckungen machen, die überraschen und – hoffentlich - ermutigen.
P. Martin Werlen ist Benediktiner. Seit 1983 lebte er als Mönch im Benediktinerkloster Einsiedeln. Der Walliser studierte Philosophie, Theologie und Psychologie in der Schweiz, in den USA und in Italien. Von 2001 bis 2013 war er Abt des Klosters und Mitglied der Schweizer Bischofskonferenz. Seit August 2020 ist er Propst der zum Kloster Einsiedeln gehörenden Propstei St. Gerold.
Pater Martin Werlen setzt sich aktiv für einen Kulturwandel in der katholischen Kirche ein. Er hat mehrere Bücher geschrieben, die weit über die Kirchengrenzen hinaus zu Bestsellern wurden (z.B. Baustellen der Hoffnung. Eine Ermutigung, das Leben anzupacken. Freiburg i.Br. 2024). Er ist ein gern gehörter Referent in kirchlichen und weltlichen Kreisen. Geschätzt wird seine immer wieder überraschende Weise, wie er anstehende Fragen angeht.
Feedback
Es war eher weniger was ich erwartet, erhofft hatte, mehr über das Leben von St. Joseph zu erfahren. Mich hat am meisten die Person von Pater Werlen beeindruckt, seine Einfachheit, Offenheit. Er hat sich selbst gegeben und einen positiven Blick auf die Kirche als unvollendetes Bauwerk. Er hat das "nicht auf dem Sockel sein" gelebt und rüber gebracht.
MW