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Jungfräulichkeit in den Schriften von P. Kentenich

Vortrag und Gespräch mit Dr. Peter Wolf, Oberkirch
Porträtbild Dr. Peter Wolf

P. Joseph Kentenich (1885 – 1968), ein Priester aus dem Orden der Pallottiner, schloss zu Beginn des 1. Weltkriegs mit mehreren gerade zum Militär eingezogenen jungen Männern ein „Bündnis“, um in allem, was geschieht, in Verbindung mit Maria Gott die Treue zu halten. Niemand konnte ahnen, dass sich daraus das weit verzweigte, in vielen unterschiedlichen Gliederungen sich entfaltende Schönstattwerk entwickeln sollte. Als KZ-Häftling im KZ Dachau erkannte er die gleichermaßen hohe Bedeutung der Jungfräulichkeit und der sakramentalen Ehe für das Leben von Christen mitten in der Welt.
Wir danken Dr. Peter Wolf, dass er uns in dieser Online-Begegnung in das Denken und Leben von P. Kentenich einführt.

Dr. Peter Wolf, geboren 1947 in der Nähe von Pforzheim und seit 1962 Mitglied der Schönstatt-Bewegung, wurde nach seinem Theologiestudium in Freiburg und Tübingen 1973 zum Priester geweiht. Er war Mitgründer des Josef-Kentenich-Institutes und promovierte 1974 in Exegese des NT. Über viele Jahre, von 1993 – 2017, war er Generalrektor des Schönstatt-Instituts Diözesanpriester und ist seit 2017 Geistlicher Leiter des Schönstatt-Zentrums Marienfried in Oberkirch.

 

Feedback

Ich danke dem Referenten für seine demütige und klare Sprache.Überraschend, wie Joseph Kentenich Jungfräulichkeit deutet: als eine Haltung, die ehelos Lebenden wie  verheirateten Paaren eine tiefe und immer wieder neue Bindung ermöglicht. Sich immer neu binden und entbinden nach dem Vorbild der Jungfrau Maria.
Die Vertiefung dieses Ansatzes könnte das Thema Jungfräulichkeit in Kirche und Gesellschaft aus dem gegenwärtigen Abseits herausbringen.
Herzlichen Dank.
WH

Hat bereits stattgefunden.
Beginn: 10.03.2026 19:30 Uhr

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